Paar Putti

Weilheim um  1600

Meisterliche Arbeit von  Hans Degler,

Holz geschnitzt mit original Fassung

Höhe ca 37 cm

Schweisstuch der Veronika

Memmingen,  16. Jahrhundert,

Relief aus Hartholz geschnitzt, mit original Fassung,

auf der Rückseite ein Vermerk mit  "Bernhard Striegel".

83 x 26

Barocke Stutzuhr

Mitte 18. Jahrhundert,

Zifferblatt signiert mit Anton Rief Passau,

Nussbaum furniert, voll funktionsfähig,

Pendel mit dem doppelgesichtigen Harlekin.

53 x 37 x 20

Altar mit Kreuzigungsgruppe

2. Hälfte des 17. Jahrhunderts,

zugeschrieben dem Meister Luidl Landsberg,

 Darstellung auf dem Kalfarienberg, im Hintergrund die Ansicht von Jerusalem, am Boden verstreute Totengebeine.

9 meisterlich geschnitzte und gefasste Einzelskulpturen.

165 x 105 x 45

Schutzengelgruppe

Mitte  18.Jahrhundert,

meisterliche Skulptur aus Buchsbaum, vollrund geschnitzt,

zugeschrieben Ferdinand Dietz

Dargestellt ist ein schwebender Schutzengel, der mit der Linken ein Kleinkind umfängt. 

Mit der anderen Hand hält er einen Knaben, welcher auf einen Drachten tritt, der aus der Weltkugel kriecht.

22 x 11 x 7,5

Paar Kühnersberger Hausmalerkrüge

Kühnersberg Mitte 18. Jahrhundert

Brauner Scherben, weiss glasiert, Zinnmontierung,

Bemalung in orange in Form einer großen Tulpenblüte, sowie Streublumen und Insekten,

umziehender Ring an der Schuter.

Höhe 24,5 cm

Einzigartiges Puppentheater

18. Jahrhundert,

aus dem Besitz der Famile Fugger,

Corpus und Türen frontal geschwungen, reich intarsiert mit verschiedenen Edelhölzern und aufwendiger Schwarzlotmalerei, Schrift in Elfenbein, 2 Theaterbühnen, zu öffnen mit Glastüren, Bühnenboden parkettiert, ausgestattet mit 10 Schubladen im Aufsatz und 14 im Unterteil, 10 Schubladen als Geheimfächer, ebonisierte Ballustrade und Gesims auf dem ein geschnitzter Knabe aus Nussbaum und Elfenbein steht.

90 x 62

Messkelch

Augsburg um 1680 -1700

Silber - Vergoldet,  Gepunzt mit Pinienzapfen und Meistermarke,

auf dem Fuss 3 Emailmedaillons mit den Darstellungen des

Hlg. Georg, Hlg. Sebastian und Hlg. Rochus.

Höhe 25 cm

Predella mit 13 Nothelfern

Ende 15. Jahrhundert,

Gotische Reliefs aus Lindenholz geschnitzt,

polychrom gefasst, versilbert und vergoldet, Originalfassung restauratorisch übergangen.

Höhe 46 - 49 cm

Höfischer Aufsatzsekretär

Würzburg um 1730

Kirschbaum-Nussbaum,

Intarsien mit Wurzelholz, Elfenbein, Perlmut und Messing,

Dargestellt sind Adam mit Tieren im Garten Eden,

original Beschläge und Schlösser, geschwungener Kopf mit Podesten.

240 x 140 x 70

Gewand-Schliesse

Anfang 18.Jh.

aus Silber gearbeitet und vergoldet.

52 x 12

Schreibschrank Kloster Roggenburg

Mitte 18. Jh.

Nussbaum mit reichen Intarsien, Marketerie mit der Ansicht der Kirche von Roggenburg,

1 Tabernakel , 32 Schubladen und vielen Geheimfächern.

180 x 169 x 70

Kreuzigung Christi

17. Jahrhundert,

Provenienz Kloster Ochsenhausen

Meister Anton Firg,

Oel auf Leinwand, original Rahmen.

35 x 25

Höfisches Aufsatzmöbel

Würzburg Mitte 18.Jahrhundert.

Umkreis"  Carl-Maximilian Mattern ", Hofebenist zu Würzburg, 

Nussbaum furniert, reiche Intarsien und Schnitzereien,

original Beschläge

Wismuth-Schatulle

Datiert 1563

Motiv, Jakob auf der Himmelsleiter

Seltener Barocktisch

Holland um 1700,

reich geschnitzt mit Weiss - und Goldfassung. Marmorplatte.

83 x 113 x78

Maria Magdalena

Meister Jörg Kändel tätig in Biberach 1502-1535

Holz geschnitzt, rückseitig abgeflacht und ausgehöhlt. Große Reste der älteren und wohl originalen farbigen Fassung. Stehende Ganzfigur der Heiligen wohl aus einer Gruppe der "Beweinung Christi", die mit trauerndem Gesichtsausdruck ein Salbgefäß in ihren Händen hält. Magdalena trägt einen glatten Schleier und ein gegürtetes Kleid, das in parallel geschwungenen Falten bis auf den Boden hinabfällt. Der vor dem Körper geraffte Umhang zeigt ebenfalls markante und parallel geführte Stegfalten, die gestufte Schüsselfalten einrahmen. Die Gestaltung der Skulptur zeigt eine große Nähe zu den Skulpturen des Altarschreins mit einer Verkündigungsszene aus Sevgein in Graubünden (Schweizerisches Landesmuseum Zürich) aus der Werkstatt Jörg Kändels, der in die Jahre um 1520 datiert wird.

Ehemaliger Wurmbefall mit Verlusten an der Plinthe. Bestoßungen mit geringen Verlusten.

 

Literatur: Zu dem Altar aus Sevgein siehe Astrid von Beckerath (Hg.): Spätgotische Flügelaltäre in Graubünden und im Fürstentum Liechtenstein, Chur 1998, S. 108 mit Abb.

Satz mit 4 Höfischen Barockstühlen

Bamberg um 1720

Nussbaum reich geschnitzt mit Kreuzsteg und Pinienzapfen

Limoges-Email-Schale

19. Jahrhunderrt

feinste Malerei in Blautönen, mit Goldaplikationen.

16 cm

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